Übersicht der Berliner Freiräume auf ParcView

Almut Jirku • Beiträge auf PARCVIEW


Parklandschaft Tempelhof

Die Leitidee des Konzeptes von GROSS.MAX. besteht darin, durch Verwendung von Kreis und Oval mit großer Leichtigkeit und wie selbstverständlich das Flughafengebäude und die ehemaligen Landebahnen in die Parklandschaft zu integrieren. Die Kreisform, aus dem Flughafengebäude abgeleitet, wird gebildet durch eine kleine Landform sowie die Kreisform vollendende Wege und das Wasserbecken. Das Oval besteht aus den vorhandenen Taxiways und sich überlappenden, neuen Wegen, eine dynamische Zone, in der kleinmaßstäbliche Nutzungen ihren Platz finden. Zur Verbindung mit der Umgebung dienen die Ost-West-gerichteten Landebahnen und ein neuer Weg in Nord-Süd-Richtung. Die Tempelhofer Freiheit lebt von der Weite, eine Parklandschaft von 360 Grad. In alle Richtungen kann man den Himmel und den Horizont erleben. Auf den großen Wiesenflächen bleibt die Weite erlebbar, sie sind ein bewegliches Bild aus Blumen und Gräsern. Mit dem Entwurf gelingt es, einen Park mit hohem Nutzwert zu gestalten und gleichzeitig den Charakter des Flughafens zu erhalten.

Der Mauerpark

Der Mauerpark zwischen den ehemaligen Bezirken Wedding und Prenzlauer Berg war der erste Park, der nach der Wende geplant wurde. Nach einem Entwurf von Gustav Lange wurde die erste Hälfte, im ehemaligen Ostteil der Stadt, 1994 fertiggestellt. In den folgenden Jahren wurde er nach Norden verlängert. Die westliche Hälfte wartet bis heute auf ihre Fertigstellung (8/2012). Das Gebiet grenzt unmittelbar an den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und den Falkplatz. Der Mauerpark verknüpft Ost und West und verbessert das Erholungsangebot für die hochverdichteten Innenstadtbezirke. Wesentliche Elemente sind die große Wiese in der Ebene, eine Lichtung in der Stadt, die Böschung in Richtung Stadion, die einen hervorragenden Ausblick nach Westen eröffnet. Der Verlauf der Vorderlandmauer, die hier wegen eines Gebietstausches nacheinander an zwei Stellen verlief, wird durch Wege markiert. Der erste, östliche Mauerverlauf wird durch die wieder aufgefundene Schwedter Straße hervorgehoben. Der spätere, westliche Mauerverlauf bildet zur Zeit die Grenze des realisierten Parkteils im Westen. In der Norderweiterung befinden sich ein Kinderbauernhof und Spielangebote.

Tilla-Durieux-Park

Der Henriette-Herz-Park und der Tilla–Durieux-Park bilden zusammen ein grünes und zugleich städtisches Bindeglied zwischen dem historischen Tiergarten und dem zukünftigen Park auf dem Gleisdreieck.

Henriette-Herz-Park

Der Henriette-Herz-Park und der Tilla–Durieux-Park bilden zusammen ein grünes und zugleich städtisches Bindeglied zwischen dem historischen Tiergarten und dem Park auf dem Gleisdreieck.

Leipziger Platz

Das im 19. Jahrhundert von Peter Josef Lenné als Schmuckplatz angelegte Oktagon war bis zur Wende 1989 Bestandteil der Grenzanlagen. Zwar waren seine Umrisse auf Luftbildern noch ablesbar, doch die Anlage als solche war vollständig zerstört. In dem am historischen Vorbild orientierten Entwurfskonzept wird mit modernen Gestaltungsmitteln der damalige Charakter aufrechterhalten, Spuren des dazwischen liegenden Geschichtszeitraums werden hinzugefügt. Der Verlauf der Hinterlandmauer, d.h. der Ostberlin zugewandten Mauer, ist durch eine Reihe von Pflastersteinen auf dem Platz ablesbar, zwei Mauersegmente sind auf dieser Linie im umlaufenden Bürgersteig platziert. Bis zum Baubeginn der Grünanlage stand hier die bekannte rote Infobox zur baulichen Entwicklung Potsdamer/Leipziger Platz.

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