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Freiräume an der Akademie Jüdisches Museum Berlin

© 2010 Rehwaldt Landschaftsarchitekten | Rehwaldt Landschaftsarchitekten Blick Kollegiengebäude und Jüdisches Museum

© 2010 Rehwaldt Landschaftsarchitekten | Rehwaldt Landschaftsarchitekten Blick zur Akademie Jüdisches Museum

© 2010 Rehwaldt Landschaftsarchitekten | Rehwaldt Landschaftsarchitekten Lageplan

© 2010 Rehwaldt Landschaftsarchitekten | Rehwaldt Landschaftsarchitekten Vorplatz Akademie Jüdisches Museum

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Freiräume an der Akademie Jüdisches Museum Berlin


Die Platzfolge an der Akademie Jüdisches Museums entwickelt sich in einem hybriden städtebaulichen Kontext. Einerseits stellt sich das Umfeld der ehemaligen Markthalle noch ähnlich einem "Blockinnenbereich" dar. Andererseits wird mit der Öffnungsgeste zum Museum eine starke räumliche Verbindung zwischen den beiderseits der Lindenstraße gelegenen Gebäuden geschaffen.
Die räumliche Konzeption geht mit einer ruhigen und zurückhaltenden Freiraumgliederung hauptsächlich auf den Zusammenhang zwischen Museum und Akademie ein. Gleichartige Gestaltprinzipien und Bodenbeläge verbinden das Umfeld der Gebäude und geben dem Gesamtkomplex eine gemeinsame Identität.

PLATZFOLGE MIT BÄUMEN
Die am Auftakt der Platzfolge positionierte Baumgruppe aus neuen Schnurbäumen schafft eine transparente Zäsur, einen "grünen Trittstein" zwischen den Freiräumen beiderseits der Straße, und stellt sich in eine logische Reihe mit den vorhandenen Bäumen. Gleichzeitig entsteht auf dem Vorplatz ein herausgehobener Bereich mit einer besonderen Atmosphäre, in den das vorhandene Kunstwerk in selbstverständlicher Weise eingebunden ist.

MATERIAL UND AUSSTATTUNG
Die erforderlichen Sicherungselemente werden nicht mit zusätzlichen Funktionen oder Bedeutungen aufgeladen, sondern in möglichst zurückhaltender Weise eingefügt. Die in Form und Anordnung zurückhaltenden Sicherheitspoller vermitteln eine ruhige Beiläufigkeit, lassen der Blickbeziehung zwischen den Gebäuden freien Raum und werden auf diese Weise zu einem selbstverständlichen Freiraumelement.
An den Platzkanten werden einfach geformte, unaufdringlich positionierte steinerne Sitzmöbel vorgesehen. Sie nutzen die konkrete räumliche Situation und sind größtenteils in Beziehung zum Haupteingang der Akademie gesetzt.
Die Oberflächen werden in einem Natursteinpflasterbelag befestigt, dessen Gliederung den vorhandenen Strukturen des Vorplatzes am Kollegiengebäudes entspricht. Das Material ermöglicht aufgrund der gesägten Oberfläche einen hohen Gehkomfort und hohe Belastbarkeiten durch Fahrverkehr. Die relativ unregelmäßige Verlegung ermöglicht eine flexible Oberflächenausformung. Die Entwässerung der Platzfläche erfolgt über gepflasterte Kehlrinnen mit Straßeneinläufen.
Die Beleuchtung des Platzes passt sich unauffällig in das neue städtebauliche Ensemble ein und lässt zudem die benötigte Sicherheitstechnik, wie Kameras in die Lichtstelen, integrieren.


Sehenswürdigkeiten • Attraktionen

Der Preußische Normalhöhenpunkt wird als besteigbare Skala erlebbar. Am Nullpunkt bei 37 Meter ermöglicht ein Durchblick ein Nivellement. Der Grundriss der ehemaligen Sternwarte wird als Pflasterstreifen nachgezeichnet.


Dieser Beitrag wurde verfasst von Till Rehwaldt | Rehwaldt Landschaftsarchitekten

© 2012 Alle Rechte vorbehalten. • Letzte Aktualisierung am 30.08.2012.

Adresse

Lindenstraße
10969 Berlin (Kreuzberg)

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Zugang / Eintrittspreise

Öffnungszeiten

Anfahrt

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Projektdaten

Größe 0,45 ha

Bausumme 1.100.000

Bauherr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Planung & Konzeption

Rehwaldt Landschaftsarchitekten
Till Rehwaldt

Bautzner Straße 133
01099 Dresden

Webseite »

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