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Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

 

©  Heinrich Rother Opener Tor

©  Tobias Wille Eingang

©  k1 Landschaftsarchitekten | k1 Landschaftsarchitekten Dokumentationszentrum

© 2010 k.A. | Wikipedia Baracke 13

Innenraum Baracke 13 gehörte zu den ersten Gebäuden des Lagers, die ab 1943 errichtet wurden. Zwischen 1944 und 1945 waren dort italienische Militärinternierte und Zivilarbeiter untergebracht. Davon zeugen zahlreiche Inschriften mit Namens- und Datumsangaben, die im Keller des Gebäudes zu besichtigen sind. Sie sind die einzigen direkten Zeugnisse der Zwangsarbeiter des Lagers. Die Baracke 13 ist nur im Rahmen von Führungen zugänglich.

©  Heinrich Rother | Rother Rother Dokumentationszentrum

©  Tobias Wille Hauptachse

©  Tobias Wille Übergang 2. Lagerteil

©  k1 Landschaftsarchitekten Baracken

©  Tobias Wille Ausgang / Hauptachse

©  k1 Landschaftsarchitekten | k1 Landschaftsarchitekten Übersichtsplan

Stories

Geschichte • NS-Dokuzentrum

Umgestaltung •  NS-Dokuzentrum

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Ausgang / Hauptachse

©  Tobias Wille

Geschichte • NS-Dokuzentrum

In Schöneweide befindet sich das letzte weitgehend erhaltene ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager. Es gehörte zu den mehr als 3.000 über Berlin verteilten Unterkünften für Zwangsarbeiter und wurde ab Ende 1943 errichtet. Auf 3,3 Hektar verteilten sich 13 Unterkunftsbaracken und eine zentral gelegene Wirtschaftsbaracke.

Nach 1945 lagerte die Rote Armee in einigen Baracken Papier. In die sechs Baracken des heutigen Dokumentationszentrums zog Ende der 1940er Jahre das Institut für Immunbiologie der DDR ein. Die übrigen Baracken werden noch von einer Werkstatt, einer Sauna, einer Kindertagesstätte, einem Autohaus und einem Kegelheim genutzt. Ziel ist es, auch diese Flächen und Gebäude in das Dokumentationszentrum zu integrieren.

 

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Blick von Straße

©  Heinrich Rother

Umgestaltung •  NS-Dokuzentrum

Alle Planungen wurden eng mit den Stiftungen Topographie des Terrors und Sozialpädagogisches Institut sowie einem internationalen Historikerbeirat und den involvierten Senatsverwaltungen abgestimmt. Hier lag eine der intensivsten und schwierigsten Aufgaben. In diesem übergeordneten Gremium wurden alle Ideen, Pläne, Materialien etc. ausführlich im Rahmen einer angemessenen Erinnerungskultur betrachtet und abgewogen. Im August 2006 ist das Dokumentationszentrum eröffnet worden. Erweiterungen und Ausbauten sollen sukzessive erfolgen.

Ab 2005 entwickelten Rother Rother.Architekten Designer ein Gesamtkonzept für das Gelände. Darauf basierend wurden zwei Baracken für Ausstellungen, Veranstaltungen, Seminare, Archiv, Bibliothek und Büros hergerichtet und die Außenanlagen in Zusammenarbeit von k1 Landschaftsarchitekten und Rother Rother.Architekten Designer und umgestaltet.

 

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©  Heinrich Rother Opener Tor 

 

©  Tobias Wille Ausgang / Hauptachse 

 

© 2010 k.A. | Wikipedia Baracke 13  Innenraum

Baracke 13 gehörte zu den ersten Gebäuden des Lagers, die ab 1943 errichtet wurden. Zwischen 1944 und 1945 waren dort italienische Militärinternierte und Zivilarbeiter untergebracht. Davon zeugen zahlreiche Inschriften mit Namens- und Datumsangaben, die im Keller des Gebäudes zu besichtigen sind. Sie sind die einzigen direkten Zeugnisse der Zwangsarbeiter des Lagers. Die Baracke 13 ist nur im Rahmen von Führungen zugänglich.

 

 

©  Tobias Wille Eingang 

 

 

 

©  Tobias Wille Hauptachse 

 

©  Tobias Wille Übergang 2. Lagerteil 

 

©  k1 Landschaftsarchitekten Blick in die Baracke 

 

 

©  Tobias Wille Hauptachse 

 

 

 

©  Tobias Wille Das Dokumentationszentrum  dokumentiert das Schicksal der Zwangsarbeiter in der Zeit des Nationalsozialismus.

Baracke 13 gehörte zu den ersten Gebäuden des Lagers, die ab 1943 errichtet wurden. Zwischen 1944 und 1945 waren dort italienische Militärinternierte und Zivilarbeiter untergebracht. Davon zeugen zahlreiche Inschriften mit Namens und Datumsangaben, die im Keller des Gebäudes zu besichtigen sind. Sie sind die einzigen direkten Zeugnisse der Zwangsarbeiter des Lagers. Die Baracke 13 ist nur im Rahmen von Führungen zugänglich.

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide


Das Lagergelände, heute bestehend aus Dokumentationszentrum und den östlich angrenzenden Baracken, lag jahrzehntelang vergessen und überwachsen im Stadtraum. Die Besonderheit dieses Lagers war und ist die Lage inmitten eines Wohngebiets.
Mit einer zurückhaltenden Gestaltung wurde das Gesamtgelände als Zwangsarbeiterlager unter Beibehaltung der historischen Schichten der Nachkriegszeit sichtbar.

Die auf der ganzen Fläche eingebrachte wassergebundene Wegedecke nimmt auf frühere Sandflächen Bezug. Der Zugang zum Gelände erfolgt durch eine großzügige Toranlage. Sie öffnet den Blick auf das Lager und die bestimmende West-Ost-Achse, die auf die östlich gelegene Fortsetzung des Lagers hinweist. Der Außenraum macht die historische Lagerarchitektur und den ebenfalls historischen städtebaulichen Kontext mit Kirche, Gymnasium und Wohnbebauung sichtbar.
Der Hauptweg wurde als neue Schicht bewusst mit Stahleinfassungen aus dem Gelände herausgehoben und in einer ähnlichen Materialität wie die angrenzenden Flächen versiegelt. Auf Ausstattungselemente wurde weitestgehend verzichtet. Einzig die Beleuchtung des Weges, das Leitsystem und die zurückhaltend gestaltete Eingangssituation führen den Besucher über das Ausstellungsgelände.


Dieser Beitrag wurde verfasst von K1 Landschaftsarchitekten

© 2012 Alle Rechte vorbehalten. • Letzte Aktualisierung am 27.08.2012.

Adresse

Britzer Straße 5
12439 Berlin (Schöneweide)

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Zugang / Eintrittspreise

Eintritt frei

Öffnungszeiten

Di-So 10 - 18 Uhr

Anfahrt

ÖPNV

S-Bahnhof Schöneweide (ca. 10 Minuten zu Fuß)
Bus: 160, 167

Projektdaten

Größe 1,6 ha

Auftraggeber
Stiftung SPI - Sozialpädagogisches Institut Berlin

Weitere Informationen (Links)

Planung & Konzeption

K1 Landschaftsarchitekten

Milastraße 2
10437 Berlin

Webseite »

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