Übersicht der Berliner Freiräume auf ParcView

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1900

1902

© 2012 unbekannt | Quelle Wikipedia

Bahnhof Savignyplatz etwa 1900

Historische Aufnahme

Der S-Bahnhof Savignyplatz wurde 1895-96 als letzte Stadion zwischen Hertzallee und Holzendorffstraße auf den Bögen der Stadtbahn errichtet.

© 1902 Hauseigentümer Savignyplatz 7-8 | Quelle Zwiebelfisch

Savignyplatz um 1902

Historische Aufnahme

Der Blockplatz mit sieben Straßeneinmündungen wurde 1887 nach dem Juristen Friedrich Carl von Savigny benannt.

 
© 2012 Bernd Kraft | bk Südwestlicher Eingang

© 2012 Bernd Kraft | bk Gartendenkmal

Das Gartendenkmal geht auf einen Plan von James Hobrecht aus den Jahr 1861 zurück. Der Blockplatz mit sieben Straßeneinmündungen wurde 1887 nach dem Juristen Friedrich Carl von Savigny benannt.

© 2012 Bernd Kraft | bk Gartendenkmal

© 2012 Bernd Kraft | bk Umgebung

In den umliegenden Restaurants und Cafés treffen sich Touristen, Künstler und Intellektuelle.

© 2012 Bernd Kraft | bk Bronzeskulpturen

Auf der Nordseite wurden 1931 die zwei Bronzeskulpturen "Knabe mit Ziege" von August Kraus (1928) aufgestellt. Als die spiegelgleichen Figuren 1955 wieder aufgestellte wurden, war nur noch eine im Original vorhanden; die Zweite ist ein Nachguss. Die Skulpturen zeigen jeweils einen, auf einem Backsteinsockel stehenden nackten Knaben, der eine störrische Ziege am Halsband zieht. 1985 wurden sie entsprechend ihrer ursprünglichen Anordnung im nördlichen Teil des Platzes symmetrisch zueinander, etwa zehn Meter voneinander entfernt aufgestellt. Diese Anordnung entspricht der symmetrischen Teilung des Platzes durch die Kantstraße.

© 2012 Bernd Kraft | bk Kiosk

Der von dem Architekten Alfred Grenander entworfene Kiosk steht seit dem 26.5.1908 am Savignyplatz und war 1943 stark beschädigt worden. Er wurde 1987 instand gesetzt und am 13.9.2006 als Currywurst-Imbiss eröffnet. Grenander hat zahlreiche Berliner U-Bahnhöfe errichtet.

© 2012 Bernd Kraft | bk Eingangshäuschen

Am 22.6.2007 wurde der Neubau des historischen Eingangshäuschens am Südrand des Savignyplatzes vorgestellt. Es wurde im Auftrag der GASAG von dem Architekten Christian Koch in Anlehnung an die historischen Pläne von 1927 mit neuer Funktion als Gasdruckregelanlage wieder aufgebaut. In Verbindung damit wurde ein Wettbewerb "Kunst am Bau" veranstaltet, den die Berliner Künstlerin Ute Lindner mit ihrem Entwurf "Through the Looking Glass" gewonnen hat. An der Stelle des Durchgangs in den Park wurde ihre als Hinterglasmalerei aufgebrachte Personengruppe installiert, die ihren Blick in einen imaginären Raum in Richtung Park richtet. Bei Nacht verwandeln sich die Figuren durch die Beleuchtung zu dunklen Silhouetten vor einem leuchtend blauen Grund.

© 2012 Bernd Kraft | bk S-Bahnhof

Der S-Bahnhof Savignyplatz wurde 1895-96 als letzte Station zwischen Hertzallee und Holzendorffstraße auf den Bögen der Stadtbahn errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Den Hauptzugang erreichte man über eine kleine Privatstraße, die heute Läden, Restaurants und eine Galerie beherbergt.

© 2012 Bernd Kraft | bk Wandbemalung

Auf der nördlichen Bahnhofsseite wurde 1986 im Rahmen der Sanierung des Bahnhofes die Brandmauer durch eine Künstlergruppe um den Künstler Ben Wagin mit der Wandbemalung Weltbaum II gestaltet. Die Kunst rund um den Bahnhof mahnt den Menschen, seine Verantwortung für die Umwelt ernst zu nehmen.

© 2012 Bernd Kraft | bk Gedicht

Die Lyrikerin Mascha Kaléko verewigte den Savignyplatz in einem Gedicht.Sie wohnte bis zu ihrer Emigration 1938 in der Bleibtreustraße 10/11.

Zeitblende

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Savignyplatz


1894/95 wurde der Platz beidseitig der Kantstraße als typischer Schmuckplatz zur Durchlüftung und Auflockerung im Rahmen der Bebauung erstmals gestaltet. 1926/27 gab ihm der damalige Städtische Gartenbaudirektor Erwin Barth mit Sitzlauben, Staudenrabatten und einem Spielplatz eine neue Form. Damit sollten Wohnungen ohne eigenen Freiraum durch einen grünen Stadtplatz ergänzt werden.

Nach zahlreichen zwischenzeitlichen Veränderungen wurde er 1985/86 in der von Barth gestalteten Form durch Hannelore Kossel wiederhergestellt, jedoch ohne Spielplatz.

Erwin Barth schuf zahlreiche Plätze in dieser Art, zunächst in Charlottenburg, später auch in anderen Bezirken Berlins.


Sehenswürdigkeiten • Attraktionen

Gartendenkmal, Bronzeskulptur, historischer Imbiss, Cafés, Galerien, Restaurants in der Umgebung


Dieser Beitrag wurde verfasst von Bernd Kraft

© 2012 Alle Rechte vorbehalten. • Letzte Aktualisierung am 21.11.2012.

Adresse

Kantstraße Ecke Knesebeckstraße
10623 Berlin (Carlottenburg)

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Zugang / Eintrittspreise

kein Eintritt

Öffnungszeiten

uneingeschränkt zugänglich

Anfahrt

ÖPNV

S-Bahn: Savignyplatz
Bus:
Uhlandstr./Kantstr.:M49
Steinplatz:245, N2, M45
Jebensstr.:245, M45

Projektdaten

Größe 0,5 Hektar

Weitere Informationen (Links)

Planung & Konzeption

Erwin Barth, Hannelore Kossel

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